Flexible Arbeitszeiten - A Brave New Work

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seit 28 Tagen by Adriana Palasescu

Flexible Arbeitszeiten - A Brave New Work

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Im Zentrum der aktuellen New Work Debatte und befeuert durch die aktuelle politische Diskussion in Deutschland stehen flexible Arbeitszeitmodelle. Von Home-Office, über Part-Time-Jobs bis hin zu Sabbaticals – Möglichkeiten gibt es viele. Dennoch wünschen sich Arbeitnehmer immer mehr flexible Einsatzzeiten und –orte.

Grundsätzlich gilt, dass die neuen Arbeitszeitmodelle die Lebensphasen und Interessen der Mitarbeiter miteinbeziehen, denn je nach Lebensabschnitt verändern Mitarbeiter ihren Schwerpunkt bezüglich Zeit und Geld. Fachkräfte suchen nach einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie und möchten aufgrund privater Veränderungen nicht auf ihre Karriere verzichten. 

Aber auch Unternehmen profitieren von den flexiblen Varianten: Die Mitarbeiterbindung wird positiv dadurch beeinflusst, dass sich Mitarbeiter besser mit dem Unternehmen identifizieren können, das ihnen diese gewisse Flexibilität bietet.  Bei der Mitarbeitergewinnung stärken flexible Arbeitszeiten die Wettbewerbsfähigkeit und die Arbeitgebermarke von Unternehmen.

Bei Goodman Masson in London werden derzeit verschiedene Modelle getestet, und je nach individuellem Bedürfnis gestaltet. Das Feedback war bisher durchweg positiv, sowohl auf Arbeitnehmer- als auch Arbeitgeberseite und wir sind gespannt auf die Erfahrungsberichte der unterschiedlichen Modelle.

In Deutschland operieren noch immer viele Unternehmen nach veralteten Prinzipien, obwohl sich der Markt drastisch verändert hat. Nine to five Jobs sind ein Auslaufmodell, das den heutigen Anforderungen an die moderne Arbeitszeitgestaltung ganz einfach nicht mehr gerecht wird.

Das kürzlich gefällte EuGH-Urteil über die Pflicht der Arbeitszeitenerfassung kann die bisherigen Modelle beeinflussen. Flexible Arbeitszeit ist immer mit Vertrauen verbunden, mal mehr, mal weniger. Fakt ist, es gibt kein Zurück mehr, sondern nur noch ein Vorwärts. Die Arbeitswelt hat sich verändert, also müssen wir die bisherigen Arbeitsmodelle weiterentwickeln und lernen sie mit dem Urteil über die Arbeitszeitenerfassung vereinen. Wie genau das funktioniert, wird sich noch zeigen.